Wer braucht schon Bienen?

Willkommen bei Bayer AggroCrap!

Wir bei Bayer AggroCrap glauben, dass gute Laune der Schlüssel zum Erfolg ist. Besonders in der Landwirtschaft.

Deswegen haben wir zusammen mit vier anderen Agrarchemie-Riesen einen riesigen Lobbyverband gegründet. Unser Ziel: Wir produzieren gute Laune und schöne Zahlen. Wir nutzen wissenschaftlichen Erfindungsgeist und statistische Phantasie, um uns als nachhaltiges Zukunftsunternehmen darzustellen, das sich gegen Hunger und Klimawandel einsetzt.

Natürlich nur für die EU

Unser Geld verdienen wir derweil anderswo. In Brasilien und Indien verkaufen wir billigste Pflanzenschutzmittel - mit nachhaltigen Nebenwirkungen. Stoffe, die ganze Bienenvölker dahinraffen, die auch beim Menschen Krebs, Unfruchtbarkeit und schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. 17 Stoffe, die in der EU verboten sind, schaffen wir dorthin, wo uns keiner kontrollieren kann. Denn bei Bayer AggroCrap versuchen wir stets, die Grenzen des Möglichen auszuloten.

Fröhliches Pärchen in vergiftetem Feld.

41% der Hauptprodukte unserer Firmen gelten als “hochgefährlich”. Allein 2018 haben wir mit keiner Substanz so viel Geld verdient wie mit Glyphosat. Deutschland möchte das Zeug verbieten – für Brasilien ist es gerade gut genug. 125 Millionen haben wir mit Acetochlor verdient, einem Herbizid, das die EU verboten hat, weil es das Trinkwasser kontaminiert und die Vogelwelt bedroht. Schon kleine Mengen Imidacloprid und Chlorpyrifos reichen aus, tausende Bienen auszulöschen. Wir verklappen das Zeug tonnenweise.

Doch nicht nur die Biosphäre nimmt Schaden. Arbeiterinnen und Arbeiter werden krank. Viele Stoffe sammeln sich im menschlichen Körper an – und gelangen so in die Muttermilch. Im Fall einer indigenen Gemeinde in Tey Jusu hat ein Gericht bestätigt, dass die Bewohner*innen aus einem Flugzeug mit einem Produkt von Bayer vergiftet wurden. In Brasilien und Indien sind die Kontrollen nicht so streng – die örtlichen Regierungen schaffen es nicht, tausende landwirtschaftliche Kleinbetriebe zu kontrollieren. Jackpot für Bayer AggroCrap!

Dennoch lohnt es sich für uns, als nachhaltig und umweltfreundlich aufzutreten. Die teuren Feelgood-Projekte, die wir in Europa abwickeln, halten die Ausfuhrkontrolleure zahm. So können wir aus Europa Stoffe exportieren, die in Europa als hochgiftig gelten. Denn noch wird uns nur verboten, die Substanzen zu verkaufen – nicht, sie zu exportieren.

Wir setzen auf Erfindungsgeist. Seit 150 Jahren. Wir erfinden jeden Tag neue Wege, den Leuten den alten Schrott anzudrehen. Wenn nicht hier, dann woanders.

Europa bleibt schön grün – während wir die Welt in Chemie baden.


Bayer AggroCrap

Ihr freundlicher Verklappungsriese mit der großen Klappe


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